Gemüsepfanne à la Tibet

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Bei der essKultur treffen Kulturen aufeinander. Heute steht Tschölugma Shekogstang aus Tibet in der Küche und kocht eine tibetische Gemüsepfanne.

Von Afghanistan über Sri Lanka reisen wir zurück aufs Festland Asiens: Tibet, das Land der geliebten Momos. Tschölugma Shekogstang kocht heute bei der essKultur aber keine Momos, sie arbeitet an einer Gemüsepfanne mit Sojasprossen (und Poulet), serviert mit Basmatireis.

Die Gemüsepfanne fordert von Tschölugma viel Aufmerksamkeit.

Tschölugmas Schwester hat in Tibet ein Restaurant. Von ihr lernte sie das Kochen.

Beim Kochen kommt die Familie zusammen, es ist eine Feier.

Tschölugma Shekogstang, Köchin essKultur

Seit eineinhalb Jahren arbeitet Tschölugma bei der essKultur. «Ich kann hier Deutsch sprechen mit den anderen Köchinnen und die Sprache gleich benutzen. Nicht nur in der Schule lernen», sagt Tschölugma. Was ihr bei der essKultur besonders Freude macht, ist, wenn die Gäste wiederkommen.

Der Lauch ist bereit für die Pfanne – gewaschen und geschnitten.

Tschölugma ist nicht nur Köchin: Momentan besucht sie einen Pflegekurs beim Roten Kreuz. Sie kocht für die essKultur deshalb nur einmal wöchentlich.

In Tibet wird viel Reis und Gemüse gekocht und gegessen. Ein weiteres Grundnahrungsmittel ist Tsampa, geröstete und gemahlene Gersten. Eine Art Mehl also, serviert mit Butter und Käse. Tschölugmas Lieblingsgericht sind allerdings Nudeln.

Tschölugma hat Freude am Kochen.

(Bilder: S’MAGAZIN)

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