Sri Lankas Gewürze in der Nase

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Frische Zutaten, viel Knoblauch und Ingwer: Jeyaseeli Ruban kocht seit fast fünf Jahren bei der essKultur Gerichte aus Sri Lanka.

«Mein Lieblingsessen ist Fried Rice», sagt Jeyaseeli. Ihre Grossmutter hat ihr gelernt, dieses Gericht zu kochen. Für die essKultur kocht sie an diesem Dienstag aber Curry mit Wirz, Kürbis und Kartoffeln. Für Vegetarier:innen gibt es das Curry mit dem Frischkäse Paneer (Bratkäse), sonst mit Poulet.

Das Curry köchelt.

In die sri-lankische Küche gehört viel Gewürz, Knoblauch und Ingwer. Das kommt in vielen Gerichten vor.

Jeyaseeli bereitet die Gewürzmischung vor.
Ready to go: Die Gewürzmischung riecht himmlisch.

Feuer für den Geschmack

In der Küche in Sri Lanka ist speziell, dass mit Feuer und nicht auf einer Kochplatte gekocht wird.

Das Feuer gibt dem Essen einen besseren Geschmack.

Jeyaseeli Ruban, Köchin essKultur

Doch der Geschmack ist nicht der einzige Grund für das Kochen auf dem Feuer. Die Bevölkerung ist arm und Strom und Gas teuer. Restaurants gibt es wenige im Land. Als Familie wird zu Hause gegessen, lediglich Geschäftsleute besuchen Restaurants. Jeyaseelis Vater besass eines dieser Restaurants. 18 Jahre lang kochte Jeyaseeli gemeinsam mit ihm im Laden.

Nur frisches Gemüse

Frische Zutaten sind sehr wichtig in Sri Lanka. «Alle bauen ihr eigenes Gemüse im Garten an», sagt Jeyaseeli. In der Schweiz züchtet Jeyaseeli Tomaten.

In Sri Lanka wird nur mit frischen Zutaten gekocht.

Kochen bedeutet für Jeyaseeli, dass es lecker schmeckt und gut aussieht. Sie kocht seit zwei Jahren bei der essKultur.

Ich arbeite bei der essKultur, um das Essen meines Landes zu zeigen und anderes Essen kennenzulernen.

Jeyaseeli Ruban, Köchin essKultur

So lernte sie von Weeda Mehri, wie Gerichte aus Afghanistan gekocht werden. Von Sri Lanka vermisst sie am meisten Brot, welches mit Kokosnuss gemacht wird, Kaffee und Tee.

Neben frischem Gemüse gehört auch Kokosmilch ins Curry.

In der Schweiz findet Jeyaseeli es schwierig, immer mit der Zeit arbeiten zu müssen und pünktlich zu sein. Trotzdem schafft sie es, zwei verschiedene Currys für das Takeaway der essKultur über Mittag bereit zu haben.

(Bilder: S’MAGAZIN)

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