Feminismus in Schaffhausen ist hässig, laut und queer

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Schaffhauser:innen standen am Montag, 14. Juni 2021 einmal mehr für ihre Rechte ein. Für den feministischen Streik fand sich eine überparteiliche feministisch ambitionierte Gruppe zusammen.

Es war einer der ersten richtig heissen Sommertage und die Sonne schien an diesem Montag (14. Juni 2021) besonders stark für alle Feminist:innen. Mit Reden von Ursula Hafner-Meister und Anna Rosenwasser verging der Abend wie im Flug.

Aus einem überparteilichen Komitee bestehend aus den SP-Frauen, JUSO, AL, Grüne, Junge Grüne, SVP und weiteren Organisationen und Einzelpersonen hat sich das überparteiliche Kollektiv «feministischer Streik Schaffhausen» gebildet. 15 Personen machen mit. Das Ziel: Feminismus ist für alle und es braucht ihn überall.

Wir wollen den Feminismus intersektionaler machen.

Caroline (Sie), feministischer Streik SH

Denn: Feminismus ist nicht nur für Frauen, er ist ist für alle FINTA (Frauen, inter-, nicht-binäre und trans Personen). Und auch an diesem Montag sind queere Personen sichtbar vertreten.

Mit Pride-Flaggen am feministischen Streik.

Auf Instagram macht die queerfeministische Gruppe auf ihre Anliegen aufmerksam. Sie sammelten Statements zum Thema «Wie schützt du dich vor Übergriffen», die sie anonym am feministischen Streik veröffentlichten. Die Antworten lasen sich wie ein Krimi.

Nein heisst Nein!

Es gibt mir mega viel, dass es in meiner Heimat Leute gibt, die sich für das Gleiche einsetzen wie ich.

Egzona (Sie), Vorstand JUSO SH und Mitgründerin des Kollektivs feministischer Streik SH

Die Gruppe hat sich anlässlich dem Streik am 14. Juni zusammengefunden, wie es weitergeht wissen sie noch nicht. «Die Chancen stehen gut, dass es weiterbesteht und auch wachsen kann», sagt Egzona über die Zukunft der Gruppe. Ob die Gruppe eine Zukunft hat und wie diese aussehen wird, wird in den nächsten Wochen entschieden.

Der Kampf geht weiter.

So oder so, der Kampf für alle FINTA Personen geht weiter. Der Kampf um faire Löhne, gleiche Rechte, Sicherheit und Respekt.

(Bilder: S’MAGAZIN)

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